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Führungen Kölner Stadtführer e.V.

Nicht nur in Köln sind die gelben Früchtchen von Thomas Baumgärtel an Kunsthäusern und Galerien zu sehen. In über 70 Städten der Welt sind sie als kritischer Kunstwegweiser zu finden.
Vergängliche Auszeichnungen, die zu jeder Zeit durch ein zusätzliches abwertendes Kennzeichen degradiert werden können, oder sogar nur schwach-gelbe Spuren ihres Daseins hinterlassen.
Weil Kunst ständig in Bewegung ist, hat jede Banane ihre eigenständige Geschichte.
...dä hät den janzen Dag noh nix jedonn."
Von wegen! Für die römischen Ädilen, die Büttel im Mittelalter, die preußischen Schnäuzerkowskis galt schon immer, sich einzumischen, wenn Not am Mann war (oder auch nicht!). Heute mischen auch Frauen mit.

Drei Heilige werden in der Vorweihnachtszeit besonders angesprochen:
es vermischen sich Legenden mit Traditionen und vielen Geschicht(ch)en.
Warum ist der Heilige Martin „zuständig“ für das Gänseessen? Barbarazweige,
Nikolausteller, Adventkranz – in Familien seit Jahrhunderten gepflegt.
Haben Sie auch einen Zweitbaum? Was hatte es früher mit dem Christkindleinsingen auf sich? Seit wann gibt es Weihnachtsmärkte in Köln
und welche Krippen sind besonders sehenswert?

Ewald Matarés Taubenbrunnen, von dem man nun die Tauben so gerne fernhalten möchte, war der erste Brunnen in Köln in abstrakten "modernen" Formen. Was ein Löwe mit einem Bürgermeister vorhatte und wo die Frauen manchmal im Regen stehen ist ebenso spannend zu erfahren wie in das lachende Gesicht von Jupp Schmitz zu schauen, der voller Inbrunst – leider nur schweigend – seine Lieder preisgibt. Auch Geheimrat Goethe wusste, was Fastelovend in Köln bedeutete.

Ferdinand Franz Wallraf, Heinrich Richartz, Adolf Kolping – drei Männer des 19. Jahrhunderts, die auf sehr unterschiedliche Weise die Kultur- und Sozialgeschichte der Stadt prägten. Und wer war der geheimnisvolle Deutsche, der im 17. Jahrhundert in Peking "Karriere" machte und erst im Jahre 2000 zum Helden eines neuen Romans avanciert ist? Eindrucksvoll ist das Denkmal für Edith Stein, das wir auf unserem Weg vom Dom zum Friesenviertel auch mit der Betrachtung des bisher einzigen jüdischen Mahnmals in Köln, dem Löwenbrunnen, verbinden. Am "Kolosseum" endet unser Weg: keine Gladiatorenkämpfe erwarten Sie – nur Wasserspiele!

Drei Könige zwischen Theologie, Tradition und Tourimus: „Sind sie echt?“ Eine oft gestellte und verständliche Frage, wenn es um die Reliquien der Hl. Drei Könige im Kölner Dom geht. Warum steht ein vierter König in der Darstellung der Anbetungsszene auf der Frontseite des Dreikönigsschreins? Könige mit und ohne Reittiere, mit und ohne Kronen, mit und ohne Geschenke - warum? Drei Kronen - nicht nur christliche Aussage, sondern auch ein deutlicher „Werbeträger“ für die Handelsstadt Köln. Der Reliquienschrein im Dom erinnert an die ersten Bekenner zu Christus, deren Glaube an die biblische Botschaft sie zu einer weiten Reise aufbrechen ließ. Im Mittelalter folgten Pilger, Könige und Kaufleute den Spuren der „letzten Reise“, die die Hl. Drei Könige angetreten hatten, und auch heute sind sie Ziel der Reise vieler Touristen in unsere Stadt. Aber nicht nur im Dom, sondern an vielen anderen Orten der Stadt wurden die Hl. Drei Könige bildlich dargestellt - manchmal auffällig, manchmal verborgen - in immer neuen, erfindungsreichen Variationen und Zusammenhängen.
Das traditionsreiche Viertel rund um die Romanische Kirche St. Gereon ist im Umbruch. Wo heute noch Straßennamen von der einstigen Bedeutung des Stiftes künden und vereinzelte Zeugnisse früherer Wohn- und Lebenskultur sichtbar sind, errichteten nach dem 2. Weltkrieg zahlreiche Banken und Versicherungen ihre Verwaltungssitze. Teils durch Neubau, teils durch Umnutzung soll diesem Viertel nunmehr neues Leben eingehaucht werden. Spazieren Sie mit uns durch den Klingelpützpark, vorbei an der mittelalterlichen Stadtmauer zu den stadtbildprägenden Bauten des Gerling-Konzerns.

Das historische Rathaus war immer schon auch im übertragenen Sinne
„Zentrum“ der Stadt. Uns erwarten die „Neun guten Helden“ und die
Prophetenfiguren im Hansasaal, die auf ihren Spruchbändern
politisch-ethische Weisungen verkünden. Im Senatssaal, in dem
der mittelalterliche Rat tagte, ging es ebenfalls um „Sprüche“! Der Reliefschmuck
an der Rathauslaube erzählt von der (Ohn-) Macht des Löwen und wie ein
Kölner Bürgermeister damit konfrontiert wurde. Der „Löwenbrunnen“
allerdings hat damit eigentlich gar nichts zu tun...

Die klassische allgemeine Domführung dauert 1 Stunde und beinhaltet die wichtigsten Stationen der Baugeschichte, die Besonderheit der Architektur und die wichtigsten Ausstattungsstücke des Doms. Daneben bieten wir auch thematische Domführungen an, z.B. Grabmäler, Fenster, Altäre, die über 1,5 Stunden laufen.
Zusätzliche zum Honorar für die Führung ist eine Domabgabe zu zahlen: in der Woche 30 Euro; Sa, So u. Feiertag 40 Euro jeweils für eine max. Gruppengröße von 25 Personen. Die Führungen werden von uns beim Domforum angemeldet. Unsere Kolleginnen und Kollegen sind registrierte Domführer; wir brauchen allerdings für jede angemeldete Führung ein bestimmtes Zeitfenster, deshalb ist eine frühzeitige Buchung sinnvoll.

Engelbert wurde ermordet, Reinald ließ die Stadt Mailand zerstören, Philipps Grab sieht aus wie eine Burg, Konrad musste "umziehen" und bekam ein Angebot für ein Zeitschrift-Abo. Die Erzbischöfe waren auch Landesherren und mächtige Reichsfürsten. Schillernde Persönlichkeiten, Heiliggesprochene, Kriegsleute, aber auch Verschwörer gegen die Stadt und das Reich.

Wie geheimnisvoll oft historische Fakten und legendäre Ausschmückung verknüpft sind - das bringen „Frauengeschichten“ ans Licht. Hat die französische Königin Maria de Medici ihr Herz im Dom „verloren“? Warum liegen die Gebeine der polnischen Königin in einem so kleinen Marmorsarkophag? König Ludwig I. von Bayern stiftete Fenster für den Dom und konnte bei ihrer Einweihung nicht dabei sein - eine Frau hatte ihn zu Fall gebracht. Napoleons Gemahlin brach im Dom in Tränen aus - was steckte wohl dahinter?

Kleinteilige Fenster des Mittelalters erzählen biblische Ereignisse wie Bilderbücher, sozusagen Comics der Heilsgeschichte. Sie erscheinen und wie farbige durchsichtige Mosaike. Diesen Eindruck hat man auch vom neuesten Fenster nach einem Entwurf von Gerhard Richter. Zwischen Mittelalter und Moderne gestaltete man großflächige "Fensterbilder". Die Führung stellt sehr unterschiedliche Fenster aus allen Bauepochen des Doms vor.
Schon gesehen? Der Skulpturenpark Köln verändert sich alle zwei Jahre und bietet nun die fünfte Schau – diesmal eine Ausstellung voller Maler-Bildhauer mit starkem Bezug zur sichtbaren Wirklichkeit. Das kleinste Volksbad Kölns und der monumentalste Zigarettenkiosk, die gruseligsten Kinder und die netteste Riesin Deutschlands bieten aufregende Kontraste.
Neben dem Friedhof Melaten hat sich der Südfriedhof zu einem Ort entwickelt, auf dem viele bekannte (?) Kölner ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Hier finden wir Gräber von Kölner Karnevalsgrößen wie Karl Berbuer und August Batzem und wir besuchen die unvergessenen Peter Müller und Hans Löring. Der große Kirchenbaumeister Dominikus Böhm bleibt ebenfalls nicht unerwähnt. Er soll da aber auch ganz Unbekannte geben...
Das ehemalige Hafenviertel Kölns hat sich bereits sichtbar gewandelt. Durch das wohl ehrgeizigste städtebauliche Projekt wird sich nicht nur die Rheinfront nachhaltig verändern. Folgen Sie uns auf den Spuren des alten "Wertchens" und flanieren Sie entlang der Rheinpromenade vorbei an liebevoll restaurierten Altbauten im Wechsel mit spektakulären Neubauten. Bei diesem Spaziergang wird nicht nur die wechselvolle Geschichte des Hafens beleuchtet, sondern auch aktuellen Fragen wie dem Hochwasserschutz nachgegangen.

1957 fand die erste Bundesgartenschau im Rheinpark statt, die Besucher waren begeistert. Die Anlage galt und gilt als Ausdruck städtebaulichen und künstlerischen Wirkens der 50er Jahre. Obwohl in einigen Bereichen leider verändert, ist das ursprüngliche Gestaltungskonzept heute noch nachvollziehbar. Der Rheinpark ist aber nicht nur Landschaftspark, sondern vor allem auch ein bedeutender Skulpturenpark, was fast in Vergessenheit zu geraten scheint. Also ist Spurensuche angebracht.....

Bei dieser Familienführung zum Dreikönigstag wollen wir uns ausführlich mit den Legenden um Kaspar, Melchior und Balthasar befassen. Was bedeuten die Namen? Was sind das für merkwürdige Geschenke? Wie wird der Tag der Drei Könige in anderen Ländern gefeiert? Wer war der vierte König, der sein Ziel leider nicht rechtzeitig erreichte? Ein Rundgang für die ganze Familie, der uns auch zu den Krippen von St. Andreas und der Böhm-Kapelle in Kolumba führen wird. (ab ca. 8 J.)

Wo ist die römische Stadtmauer noch sichtbar und welche Geschichten ranken sich um sie? Was hat es mit der „Pfaffenpforte“ auf sich und wieso hat die Stadtgründerin Agrippina hier einen Sarg? Wieso bleibt der Römerturm erhalten, während die anderen römischen Ecktürme abgerissen wurden? Warum gab es im Süden weniger Wachtürme als im Norden? Spazieren Sie mit uns entlang der etwa vier Kilometer langen römischen Stadtmauer. Kurzbesuch im Kölnischen Stadtmuseum.
zuzüglich 60 Cent Eintrittsgeld Kölnisches Stadtmuseum (Stand 2011)

Wo ist die römische Stadtmauer noch sichtbar und welche Geschichten ranken sich um sie? Was hat es mit der „Pfaffenpforte“ auf sich und wieso hat die Stadtgründerin Agrippina hier einen Sarg? Wieso bleibt der Römerturm erhalten, während die anderen römischen Ecktürme abgerissen wurden? Warum gab es im Süden weniger Wachtürme als im Norden? Spazieren Sie mit uns entlang der etwa vier Kilometer langen römischen Stadtmauer.

Weniger bekannt als die vielen Objekte des Stadtmuseums, die uns durch die Geschichte führen, ist der Reichtum an Bildern, den das Stadtmuseum besitzt. Sie haben eine intensive, manchmal auch verborgene Aussagekraft über die Geschichte Kölns. Lassen Sie sich überraschen von der Vielfalt Kölns "im Rahmen" vom Mittelalter bis in die Moderne.
zuzüglich ermäßigter Eintritt ins Stadtmuseum

Drachen, Monster, Affen und Löwen besetzen die Stadt! Manchmal tun sie einem nichts, manchmal muss man sie leider bekämpfen, um nicht selbst gefressen zu werden. Eine Entdeckungsreise voller spannender Geschichten, die besonders für Kinder geeignet ist. Kinder im Kostüm sind willkommen!

So gut kann selbst das Kölner Wasser nicht sein, dass es sich nicht noch veredeln ließe. So erfrischt es denn - anfangs als Gruitbier, heute als Kölsch - durstige Kehlen, und tritt - in Medizinfläschchen oder dekorative Flacons verpackt - seine Reise um die Welt an.
Mit Besuch des 4711-Museums in der Glockengasse.

Reisen Sie ins 19. Jahrhundert und begleiten Sie Hötte-Lis auf ihrem Weg zum Arbeitsplatz, dem Weihnachtsmarkt auf dem Alter Markt. Dabei erfahren Sie die Hintergründe zu vielen Adventstraditionen und hören die Legenden der "Adventsheiligen". Die Lis kennt außerdem die Geschichte der Kölner Weihnachtsmärkte und erklärt Ihnen, was Schunkeln mit Weihnachten zu tun hat.

(Führung nicht auf Kölsch!) Bei diesem Rundgang durch die Altstadt wird allerlei Vergnügliches zu den Ess- und Trinkgewohnheiten im alten Köln erläutert. Was die Wienands so im Pott hatten, wie viel der Fressklötsch bei einer Mahlzeit vertilgen konnte, warum die Kölner bei den Bergischen als Pädsfresser verschrien waren und weshalb es auf dem Alter Markt eine Kotzebank gab, sind nur einige Fragen, die während dieser Führung näher beleuchtet werden.

Jahrhundertelang war Köln als „heilige Stadt“ Ziel der Pilger aus aller Welt.
Es gab so viele Kirchen wie Tage im Jahr, und die Hälfte der damaligen Stadtfläche war Eigentum der Kirche. Dass es aber nicht nur heilig zuging im „Hillije
Kölle“, wird anhand von Geschichten und allerlei Kuriosem bei diesem Stadtrundgang anschaulich erläutert.

Mit der Übergabe der Stadtschlüssel an die französische Besatzungsarmee am 6.10.1794 begann auch für Köln die von Goethe bereits vorausgesagte „neue Zeit“: Ade Reichsfreiheit, heiliges Köln, Universität! Zerstört oder verloren ein Gutteil der Kölner Kunstschätze! Es gab jedoch auch Errungenschaften, auf die die Bevölkerung des Rheinlandes 20 Jahre später unter preußischer Herrschaft nicht mehr verzichten wollte.

Dies ist ein Gang zu Gräbern von Frauen. Frauen, die sich in Köln z.B. sozial engagierten, bekannte Schriftstellerinnen waren oder der kölschen Sprache die höheren Weihen verliehen. Man/Frau hört von aufopferungsvoller Pflege, vergnügter Ehe und einer Primaballerina ohne Spitzentanzschuhe.

Wir kommen alle in den Himmel... so sang schon Jupp Schmitz in seinem Lied. Doch nicht nur der Altmeister der leisen Karnevalstöne hat seine letzte Ruhe auf Melaten gefunden. Sänger wie Büttenredner besuchen wir bei diesem Rundgang. Nicht vergessen werden sollen die Väter des romantischen Karnevals, und auch an die Offiziellen des modernen Karnevals erinnern wir uns gerne.

Von Meistermann bis Millowitsch... der Weg führt zu Schauspielern, Autoren, Architekten, Malern, Musikern, Kabarettisten und Karnevalisten, deren Gräber auf dem Friedhof Melaten zu finden sind. René Deltgen, unvergessen in "Paul Temple und der Fall..." - er schrieb Krimi-Rundfunkgeschichte. Wilhelm Riphahn - der Baumeister der Hahnenstraße. Georg Meistermann, der in Kölner Kirchen farbensprühende Fenster hinterlassen hat. Johannes Theodor Baargeld aus der Zentrodada-Gruppe, auf dessen Grab immer Bargeld liegt. Anna Pawlowa, die einem Schuster zu Weltruhm verhalf und deshalb auf seinem Grab verewigt ist.

Der erste große städtische Friedhof in Köln wurde 1810 eingeweiht und ist für Kunstliebhaber ein regelrechter Skulpturenpark des 19./20. Jahrhunderts. Während des Spaziergangs über den Friedhof entdecken wir einen Grabstein ohne Grab, eine Grabgestaltung, die eher an Video-Kunst erinnert, ein Patenschaftsgrab für eine „historische Leiche“ und den „Sensemann“, der früher die Menschen erschauern ließ.

„An meinem Todestag, ich werde ihn nicht erleben, da soll es mittags Rote Grütze geben“ (Tucholsky). Ernste und heitere Texte zur Grabkultur werden verbunden mit besonderen Grabgestaltungen auf Melaten.

Nicht nur Grabstein und Grabgestaltung gehören zur Trauerkultur. Bei dieser Führung werden anhand ausgewählter Gräber auch andere Aspekte wie
Totentänze, Poesie oder Trauerschmuck angesprochen.

Stadtgeschichte auf Kölns erstem Zentralfriedhof<br> <br>
Melaten: Bis ins 18. Jh. lebten hier Leprakranke weit außerhalb
der Stadt und zum Tode Verurteilte wurden hier hingerichtet. Aber seit
fast 200 Jahren verbindet man mit Melaten den großen Friedhof, auf
dem viele berühmte Kölner Familien ihre Toten bestatteten. Unser Weg
führt zum ältesten Teil des Friedhofs mit ausgefallenen Grabgestaltungen
und –inschriften. Es ist gleichzeitig auch ein Gang durch die Kölner Stadtgeschichte.

Spaziergang durch die Altstadt: Erleben Sie „Köln pur“ und hören Sie, welche Histörchen sich die Kölner noch heute erzählen und wo urkölsche Originale lebendig sind. Hier geht es um Sagen, Legenden und Anekdoten mit unterschiedlich überliefertem Wahrheitsgehalt: Wer war die fette Henne von "Unter Fettenhennen"? Wie gutgläubig war die Frau des Dombaumeisters, die ihrem Mann so schadete, dass er sich vom Dom stürzte?

„Et kütt wie et kütt!“ und „Et hätt noch immer jot jejange!“ – mit diesen Lebensweisheiten ist der Kölner jahrhundertelang gut gefahren, egal ob bei Hochwasser oder Bauvorhaben. Doch gelten diese „Grundregeln“ auch heute noch – nach „Klau am Bau“ und Archiveinsturz? Bei dieser - nicht immer ganz ernst gemeinten - Führung werden Ross und Reiter beim Namen genannt.

Spaziergang zwischen Dom und Rhein: In der 2000jährigen Geschichte Kölns begegnen uns immer wieder
faszinierende Frauen: Agrippina, die spätere römische Kaiserin;
Katharina Henoth, die erfolgreiche Postmeisterin, die auf dem Scheiterhaufen endete; Clementine Martin, die Unternehmergeist mit
Frömmigkeit verband. Wer war die „dicke Bell“ aus Düsseldorf und
weshalb wurde sie der Stadt verwiesen? Irmgard Keun, die Schriftstellerin, die lange „vergessen“ war... Bekannte und unbekannte
Frauen haben Köln in Bewegung gebracht.

Große und kleine Dinge entdecken auf einem Spaziergang durch die Innenstadt. Es gilt, interessante Details aufzuspüren: einen Mann mit Dolch in der Brust, einen Löwen in der Stadt oder die steinerne Frau.

Der heilige Gereon und seine Legion, deren Reliquien zahlreich entdeckt wurden, ließ den Erzbischof nicht eher ruhen, bis die Kirche auf das Schönste ausgeschmückt war. Mit Recht nannte man sie dann "Zu den Goldenen Heiligen". Ein Schatz ist das ungewöhnliche Bauwerk im Kranz der Romanischen Kirchen bis heute geblieben. Seine Türme und das Dekagon beherrschen das umliegende Viertel. Wir besuchen das Innere und die nähere Umgebung des Prachtbaues.

Käthe Kollwitz (1867-1945) gehört zu den bekanntesten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Trotz sehr schwieriger Lebensumstände entwickelte sie ihren eigenen Kunststil. 1985 gründete die Kreissparkasse Köln das Museum, das heute die größte Sammlung der Künstlerin beherbergt. Tauchen Sie ein in die Welt der Käthe Kollwitz.
zuzüglich Eintrittspreis: 3 Euro/1,50 Euro - Stand 2010

Wie war der Alltag im mittelalterlichen Köln? Was machten die Kinder in der Stadt? Wie sah die Stadtbefestigung in Köln aus? Gab es Ritter in Köln? Diesen Fragen wollen wir auf unserem Rundgang durch das Stadtmuseum nachgehen und vielleicht finden wir auch einen Ritter....
ermäßigter Eintritt ins Stadtmuseum (Erwachsene 1,20 Euro), Teilnahme an Führung für Kinder bis 12 J. frei, Erwachsene 5 Euro

Seit alter Zeit erzählt man sich in Köln die wunderlichsten Geschichten über Heilige. Doch wir hören auch von damals, als sich in den dunklen Winkeln der Gassen Gauner versteckten und ihr Unwesen trieben. Einer beraubte und erschlug in der Budengasse einen reichen Goldschmied. Dieser Verbrecher wurde schrecklich bestraft. Unschuldige verbrannten auf dem Scheiterhaufen, denn ihnen hatte man Hexerei angedichtet. Nur ein böser Zauber konnte der Grund für die Heuschreckenplage in der Stadt sein, so war damals der Aberglaube.
Kinder bis 12 Jahre frei, Erwachsene 5 Euro

"Et es wie et es", so steht es beruhigend im Kölschen Grundgesetz. Überwiegend auf etwas weniger bekannten Pfaden der Innenstadt wird die Führung "op Kölsch'" den verschlungenen Wegen seltsamer Verwandlungen nachspüren.

...oder die Kunst der Zweckentfremdung. "Et es wie et es" und "Hann mer emmer esu jemaht", so klingt es beruhigend im Kölschen Grundgesetz. Aber das ist nur die eine Seite von Köln. Überwiegend auf etwas weniger bekannten Pfaden der Innenstadt werden wir den verschlungenen Wegen seltsamer Verwandlungen nachspüren, auf Gebieten wie Verkehrsmittel, Hausnummern, Religion, Phantasie im Kampf mit Behörden, zugemauerten Türen und nicht zuletzt der Triumph des Klüngels. Und so zeigt sich denn die Weisheit zweier weiterer Artikel eben dieses Kölschen Grundgesetzes. "Et kütt wie et kütt" und "Nix bliev wie et es".

Wollten Sie schon immer mehr über das bunte Treiben in der fünften Jahreszeit wissen? Wir machen Sie vertraut mit der Geschichte des Kölner Karnevals, vom römischen "carrus navalis" über das mittelalterliche "carne vale" bis hin zum heutigen professionell organisierten Fasteleer. <br>
Alter Markt, Gürzenich oder das Rote-Funken-Plätzchen spielen im Karneval eine besondere Rolle. Wir besuchen auch andere Orte, die Sie vielleicht noch nicht kannten oder bisher nicht mit dem Karneval in Verbindung gebracht haben. Wir erzählen Ihnen, warum eine Krone fast eine Karnevalsgesellschaft gespalten hätte und wie sich Frauen den Platz im Rosenmontagszug erobert haben.<br> (Route je nach Absprache auch Richtung Südstadt möglich.)
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Erleben Sie ein anderes Köln! Viele freie Parkplätze! Ruhe auf der Straße! Der Dom ohne Skater und Touristen! Man kann das Rauschen des Rheins hören! Es ist schön, durch die Stadt zu gehen und festzustellen: so dunkel ist es gar nicht.
Anmeldung erforderlich: Tel. 0221 36 29 14!
Anmeldung erforderlich! Tel. 0221 36 29 14

Bei einem Rundgang durch die Altstadt von Köln, dem ruut-wießen Kosmos, spüren wir der Farbe BLAU nach, und entdecken sie an unterschiedlichsten Orten, beginnend am Dom. Wir gehen der Frage nach, warum der Blaue Stein im Domhof früher so gefürchtet war, warum das BLAUMACHEN schon immer so angenehm war, was es mit dem BLAUEN Montag auf sich hat, oder wie es zu den BLAUEN Funken kam.
Von Stiftern und Baulöwen, Helden und Hallodris -
Das Agnesviertel ist Teil der Kölner Neustadt, die nach 1880 entstand, bietet aber eine kunterbunte Geschichte. Inmitten hinreißend schöner Gründerzeitgebäude, nah bei einem alten Fort und nahe am Grün steht die Mutter des Viertels, die Kirche Sankt Agnes. Dort beginnt unsere Tour.
Deutz ist in aller Munde - egal, ob es um die spektakuläre Lanxess-Arena mit ihren hochkarätigen Veranstaltungen, die schicke Design Post, den eleganten Triangle-Turm oder aber um den Umzug von RTL in die alten Messehallen geht. Die "Schäl Sick" wird schick! Unser Spaziergang lädt ein, sowohl die vielen neuen Seiten von Deutz kennenzulernen als auch rund um den "Düxer Dom" Bekanntschaft mit der Historie des altehrwürdigen Vororts zu machen. Neben Heribert werden dabei auch Bill und Lommy sowie Namenlose nicht zu kurz kommen.
Noch vor seiner Eingemeindung im Jahre 1888 entwickelte sich der rasch aufstrebende Vorort, der bereits seit 1877 durch die Pferdebahn mit der Stadt verbunden war, zu einem bevorzugten Wohngebiet Kölns. Doch Lindenthal hat weitaus mehr zu bieten als eine prachtvolle Villenbebauung. So erhielt der Stadtteil durch die Ansiedlung der Universität in den 1930er Jahren eine neue Prägung. Heute sind hier Kultur und Natur ebenso zu Hause wie die "Kö" von Köln oder ein Schürmann-Bau, der nicht untergegangen ist.

Das Nippeser Tälchen war wegen der Gutshöfe von Mauenheim der älteste Siedlungskern. Am Wilhelmplatz wurde verdächtig mit Gußstahl experimentiert. Auf der Straße nicht weit entfernt fuhren Dampflokomotiven. Industrialisierung hat die Siedlung groß gemacht. Nippes sollte darum zur Stadt werden. Unser Spaziergang erzählt von der rasanten Entwicklung des beliebten Stadtteils.

„Alaaf!“ heißt es ganzjährig im Karnevalsmuseum. Es spannt einen Bogen von den Anfängen bis zur Gegenwart des Fasteleers, erklärt die Herkunft von Bauer und Jungfrau und öffnet seine Schatzkisten. Treffen Sie die Stars der karnevalistischen Musikszene und erfahren Sie etwas über die andere Art Karneval zu feiern.
zuzüglich Eintrittspreis: Einzelpersonen 4 Euro, Ermäßigungsber. 2,50 Euro, Kinder über 6 J. 1 Euro) - Stand 2011

Römische Legionäre liebten angeblich blonde Ubiermädchen - Casanova
liebte die Frau eines Bürgermeisters - der italienische Dichter
Petrarca reiste aus Liebeskummer nach Köln - das Ende einer Liebe war
die Scheidung am Dom - der Ratsherr Hermann von Weinsberg hatte ein
wunderbares Rezept zum Umgang mit streitsüchtigen Ehefrauen - Jan von
Werth liebte seine Griet, viele Strophen lang!
"Liebe" auf Schritt und Tritt - ein vergnüglicher Spaziergang in der
Altstadt.

Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich das Kölner Bier vom Nahrungsmittel zum Nationalgetränk Kölsch. Bei diesem Altstadtrundgang machen wir Sie mit den Trinksitten und den Besonderheiten der Kölschen Küche vertraut. Sie erfahren alles Wissenswerte zum Kölschbrauen und lernen die wichtigsten Brauhäuser kennen. (Kann als private Gruppenführung auch auf Kölsch gebucht werden.)

Haben Sie auch schon einmal von einer Zeitreise geträumt? Diese Führung macht es möglich! Lassen Sie sich in die Vergangenheit entführen und begegnen Sie Menschen aus den verschiedensten Epochen in den Gewändern ihrer Zeit. Erfahren Sie Dinge, die nicht in den Büchern stehen und erleben Sie, wie es "damals" wirklich war! Mehr Informationen finden Sie in den Rubriken Führungen - Extra Tipp und Aktuelles - Specials.
(Je nach Wunsch sind Auftritte einzelner oder ausgewählter Zeitzeugen in historischem Gewand auch kombinierbar mit einem klassischen geführten Stadtrundgang: Lassen Sie sich beraten!)

"Bühne frei für die Heilige Familie"... Krippen sind so unterschiedlich wie die Erwartungen ihrer Betrachter. Köln bietet eine der vielfältigsten "Krippenlandschaften" in Deutschland; vor allem die großen Künstlerkrippen in der Kölner Altstadt ziehen Jahr für Jahr zahlreiche Besucher an. Seit wann gibt es überhaupt Krippen? Warum treffen sich ein 1. FC-Fan und ein Kölner Müllmann in Bethlehem? Ochs und Esel - wie sind sie in die Krippenszene hineingeraten? Warum und seit wann gibt es einen schwarzen König? Diese und noch viele Fragen über Krippengeschichte, Krippensymbolik und Krippenhandwerk werden erläutert.

Krippen sind so unterschiedlich wie die Erwartungen ihrer Betrachter. Köln bietet eine der vielfältigsten "Krippenlandschaften" in Deutschland; vor allem die großen Künstlerkrippen in den Kölner Innenstadtkirchen ziehen Jahr für Jahr zahlreiche Besucher an. Seit wann gibt es überhaupt Krippen? Warum treffen sich ein FC-Fan und ein Kölner Müllmann in Bethlehem? Ochs und Esel - wie sind sie in die Krippenszene hineingeraten? Warum und seit wann gibt es einen schwarzen König? Diese und noch viele Fragen über Krippengeschichte, Krippensymbolik und Krippenhandwerk werden erläutert. - op Kölsch!

Schon immer war Köln eine Stadt der Gelehrten und Lernenden. Den Pisa-Test hätte Köln im Mittelalter mit Auszeichnung bestanden. In dieser Führung sollen die unterschiedlichen Ausbildungsmöglichkeiten Kölns in reichsstädtischer Zeit diskutiert werden.

Wir führen Sie gerne in den großen Kölner Museen! Römisch-Germanisches Museum, Museum Ludwig, Wallraf-Richartz-Museum, Museum Schnütgen, Museum für angewandte Kunst, Kölnisches Stadtmuseum, u.a.
Zusätzlich zum Honorar sind die jeweiligen - unterschiedlichen - Eintrittsgelder zu entrichten.
In kaum einer anderen Stadt wird Weihnachten so oft gezeigt wie im mitttelalterlichen Köln – die Schutzpatrone der Stadt sind nun mal die Weisen aus dem Morgenland. Besonders deutlich wird dies im Schnütgen-Museum – deshalb unser adventlicher Rundgang durch eines der schönsten Museen Kölns.
zuzüglich Eintrittspreis

Immer widder jän jeiht mer durch et Veedel öm de Kirch Jroß St. Martin. Och de kölsche Dechtere han dat jän jedonn. Op nem Jängche durch de Altstadt kann mer ens hüüre, wat se sich do för Jedanke jamaht han. Ähnzte un heitere Rühmche un Verzällcher un och e paar Klassiker kritt mer do zo hüüre.

„Dat Hätzje wat he litt, dat es si Levve quitt“. Jede „jode“ Kölsche kennt dr Arnold Stelzmann, der de Jeschichte von dr Stadt Kölle esu schön illustriert hät und och dr Adam Wrede, vun däm mer dat jode Kölsch jeliert han. Jeder kennt och de Famillich Ortloff, wo mer noch hück de Saache för et Büro kaufe jeiht. Mer besöke ehr Jräver, mache uns op de Söck von kölsche Inschrifte und stelle üch bekannte un nit esu bekannt „Kölsche“ vör.

Tösche Dom un Klingelpütz: Verzälle deit mer sich en dem Veedel jo vill. Dä eine hätt derbei secher jet verjässe, ene andere jet derbeijedonn. Ävver kunnt dä Albertus Magnus wirklich zaubere? Wie kom dä Klingelpütz nom Rothuus? Woröm steit e Jrov op Stippe? Woröm es et besser, en der Kirch vum Zint Jerejon werhaftich ze blieve, un wat kütt derbei erus, wann mer uns e paar vun denne Verzällcher üvver Hillije, huh Häre un normale Jecke ens nöhter beluure?

Tösche Dom un Martinsveedel: Hat Ehr ald jehoot, wat hä sät un sei jesaht hät? Dat dr Jözenich flöcker jebaut wode es, weil dat ne Aprilsjokus nit jeklapp hät. Wat et all üvver dr Frings un dr Jupp Schmitz zo verzälle jit. Un wat et Laurenzjitterjässje mem Wallraf, de Franzuse un nem Platz en Sölz ze dun hät, dat künnt Ehr op däm Spazierjang durch de Altstadt jewahr wäde.

Weßt Ehr alles, wat mem Fastelovend zo dun hät? Mer verklöre Üch alles, wat et met däm römische "carrus navalis" un mem meddelalterliche "carne vale" op sich hät. Do kütt och dä Fastelovend vun hück nit zo koot.
Mer dun Üch verzälle, woröm en Krun fas en Jesellschaff dozo jebraht hät, sich opzolüse, un wie sich de Fraue nen Plaatz em Rusemondach erobert han. (Route je nach Wunsch Altstadt oder Neumarkt/Südstadt)

Och ald vör Chresdach kann mer en Kölle Krippche luure jon. Un et jit och emmer jet anderes zo sinn. Bei däm Jang durch de Altstadt kummen dann och die Traditione op et Tapet, die mer immer ald so jemaht han. Vun Niklos üvver Zint Bärb bes en de Hillije Naach.

Kreech, Klüngel un e klein Baby. Sex and Crime bei Kaisers. Dat meiste vum römische Kölle litt hück unger dr Ääd. Düvel, Paafe, ene kölsche Bischof, Joldjröver un noch ens Klüngel. Loot üch övverrasche.

Von den Palmen zu den weißen Kleidern - eine Spurensuche zur österlichen Zeit... Jüdische, christliche, germanische und pseudo-germanische Überlieferungen haben zur heutigen Form unseres Osterfestes beigetragen. Da gibt es so manche Osterzeit, die den Kölnern besonders in Erinnerung geblieben ist.

Bei dieser Wanderung gegen den Strom geht es um Bekanntes und Unbekanntes
am linken Kölner Rheinufer. Von mittelalterlichen Todesstrafen und modernen
Brückenschlägen, von stählernen Vögeln und steinernen Arbeitern wird ebenso
erzählt wie von sagenumwobenen Brunnen und jahrhundertelang verehrten
Wasserheiligen. Zum Abschluss wagen wir einen Rundum-Blick in die Zukunft
des ehemaligen Rheinauhafens.

Radtour von Holweide nach Dellbrück! Fleißig war der Bach wegen der vielen Mühlen an seinen Ufern. Es geht vorbei an den alten Wasserburgen "Herl", "Isenburg", "Thurn", durch die "Märchensiedlung", aber auch durch den Wald im Schutzgebiet Thielenbruch. Ein anschließender Besuch im Straßenbahn-Museum kann ggfs. arrangiert werden.

Fahrradtour von der City bis zur "Riviera"! Die Kapelle des legendären Kölner Bischofs Maternus ist der Endpunkt unserer Radtour auf der Rheinpromenade. Bis dahin haben Sie schon einiges gesehen: St. Maria Lyskirchen und das Schokoladenmuseum, den Rheinauhafen mit seinen futuristischen Architekturprojekten, den Bismarckturm, das Fort I im alten Kölner Befestigungsgürtel und schließlich gemütliche Gaststätten und große Wiesen, die zur "Sommerfrische" einladen - auch im Frühling und Herbst!
Dauer ca. 2-3 Stunden

Radtour rheinabwärts von der City bis nach Niehl - die "schäl Sick" fest im Blick! Kurz hinter der City beginnt eine ausgedehnt Auenlandschaft des Rheins mit Wiesen und Wäldchen. Im krassen Gegensatz dazu: der Niehler Hafen und das alte Heizkraftwerk. Von der Brücke, die über das Hafengelände führt, schaut man auf das alte Fischerdorf Niehl bis hin zu den Fordwerken. Und immer geht der Blick nach drüben: Deutz, Mülheim, Stammheim, Flittard. Am Endpunkt - auf einem Hügel unter alten Bäumen - grüßt das "Niehler Dömchen" die Rheinschiffer und die Radfahrer.
Dauer ca. 2-3 Stunden

Radtour! Das Naturschutzgebiet "Worringer Bruch" ist ein Altarm des Rheins mit dem Rest eines wildromantischen Urwalds. Das versumpfte Flussbett liegt neben den Feldern, auf denen die mittelalterliche Schlacht von Worringen stattgefunden hat. Im Dorf wird deutlich: die Millionenstadt Köln hat auch hier eine ländliche Seite. Die Tour kann auf Wunsch mit der Überfahrt nach Leverkusen-Hitdorf erweitert werden.
Dauer ca. 2-3 Stunden

Besuchen Sie mit uns eine oder mehrere der 12 großen romanischen Kirchen Kölns! Lassen Sie sich beraten, welche bei einer Führung fußläufig miteinander kombiniert werden können. Bitte beachten Sie, dass diese Führungen von uns rechtzeitig bei den jeweiligen Pfarrämtern angemeldet werden müssen. Einige Kirchen oder Teile davon (Hochchor, Schatzkammer, Grabungen usw.) sind nur gegen ein (geringes) Entgelt zu besichtigen.

Das Römisch-Germanische Museum beherbergt die weltweit größte Glassammlung aus der Römerzeit. Römer und Römerinnen benutzten Glas im Alltag, aber auch als Prunkglas, Grabbeigaben, Salbenbehälter oder für die Herstellung von Urnen. Manche Gläser erzählen Geschichten, auf anderen finden wir Tiere und andere Naturdarstellungen. In der Führung erfahren Sie Details über Herstellungstechniken und die Kunst der Glasverzierung. Zu den Höhepunkten gehören die Glassandalen und das filigrane Diatretglas mit Trinkspruch. Abgerundet wird die Führung durch einen Blick in die fränkische Zeit, in der hier in der Region noch Glas, wie z.B. das Sturzglas, hergestellt wurde.
zuzüglich Eintrittspreis

Mittsommernacht – die zauberkräftigste Nacht des Jahres, in der man sein Schicksal wenden kann!
Wir weihen Sie in die Geheimnisse ihrer alten Magie ein: wie gräbt man in dieser Nacht die Wurzel zu Glück und Reichtum aus ohne dabei sein Leben zu lassen? Welches sind die besten Arten einen Blick in die Zukunft tun? Menschen aus vergangenen Jahrhunderten in den Gewändern ihrer Zeit erzählen uns Erstaunliches darüber, wie sie die Mittsommernacht begehen. Mehr Informationen hierzu finden Sie in den Rubriken Führungen - Extra Tipp und Aktuelles - Specials.

Wir bieten den klassischen Stadtrundgang (ohne Innenbesichtigung) durch die Altstadt an, der am Dom beginnt und zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten führt. Wir sprechen auch gerne mit Ihnen eine andere Route innerhalb der Altstadt/Innenstadt ab und nehmen Rücksicht auf von Ihnen gewünschte Treffpunkte. Stadtrundgänge können auch mit Innenbesichtigungen verbunden werden (z.B. Dom, Museen, archäologische Grabungen usw.). Die Dauer der Stadtrundgänge: 1,5 oder 2 Stunden oder auch ausführlicher, wenn Ihre Gruppe es wünscht.

In Köln wird lange schon Musikgeschichte geschrieben. Können Sie sich vorstellen, dass auf dem Neumarkt ein "mobiles" Opernhaus gestanden hat? Was ist mit dem Grabmal des unbekannten Intendanten gemeint? Wo ist der Komponist einer "deutschen Nationalhymne" geboren? Aufschlussreich ist auch das, was man auf unserem Weg hinter Fensterscheiben sieht!

Spaziergang vom Dom zum Hansaring.
Wo steht der "Sarg der Agrippina"? Was hat der Kattenbug mit Katzenbauch zu tun? Wie hängen Mohrenstraße und Mordhof zusammen? Und warum heißt die Steinfelder Gasse "An der Leenpforts"? Das Stadtmodell aus dem 16. Jahrhundert, das im Stadtmuseum besichtigt werden kann, zeigt auch den Weg bis zum Klingelpütz, der weit davon entfernt war, mit einem Gefängnis assoziiert zu werden.
zuzüglich ermäßigter Eintritt (60 Cent) ins Kölnische Stadtmuseum (Stand 2010)

Spaziergang vom Rudolfplatz zum Neumarkt. Was hat die Schaafenstraße mit Schafen zu tun? In welchem Haus wurde Konrad Adenauer geboren? Warum hat es auf dem Zufahrtsweg zum ehemaligen Haus einer reichen Patrizierfamilie so übel gerochen? Ist der Neumarkt wirklich neu? Sind Diebesgasse, Deepejass, Rue de Thibaut und die Thieboldsgasse nur das Ergebnis von „Hörfehlern“? Straßennamen sind das Gedächtnis unserer Stadt ...und das hat manchmal Löcher!

Spaziergang vom Dom zum Heumarkt. Standen wirklich Buden in der Budengasse? Was hat der Gülichplatz mit dem „Kölschen Klüngel“ zu tun? Wo wohnte im 15. Jahrhundert der berühmte Maler Stefan Lochner? Wo ist das Halbmondgässchen? Diesen Fragen und anderen gehen wir auf diesem Spaziergang vom Dom zum Heumarkt nach. Straßennamen sind wichtige Zeugen der Stadtgeschichte und erinnern uns auch an heute nicht mehr Vorhandenes. Erläutert wird auch, wie Ferdinand Franz Wallraf mit seiner Benennung der Straßen „Geschichte“ machte.

Lernen Sie das Severinsviertel kennen, eines der „kölschesten“ Veedel unserer Stadt, dessen Ursrpung fast 2000 Jahre zurück reicht: Gräber, Pfaffen, Wein und Bier, Stars und Stämme, köstlicher Duft von Schokolade, aber meist vergeblicher Traum vom „süßen Leben“.

Zwei „Trümmerfrauen“ erinnern sich: Steine geklopft, gemaggelt, gehamstert, gehofft, gefreut, getrauert. Sie führen mit kleinen und großen Geschichten aus der Nachkriegszeit durch die Straßen in der Altstadt.
Teilnahmegebühr der öffentlichen Führung 15 Euro
Sekunden, Minuten, Stunden... Schon ein Kind lernt, was die Uhr geschlagen hat. Und was die Uhr schlägt, das ist Zeit. Oder? Bei unserem Rundgang begegnen wir ganz unterschiedlichen Uhren, erkunden ihre Herkunft, ihre Mechanik und (nicht zuletzt) wie und was sie messen.

Vom Baptisterium, dem frühchristlichen Taufbecken, geht es zur ersten römischen Sportanlage und zu den Überresten großer Lagerhallen auf der ehemaligen Rheininsel. Der Spaziergang endet am Ubiermonument, den erst 1965 ergrabenen Bauteilen des wohl ältesten erhaltenen Quaderbaus nördlich der Alpen.
zuzüglich Eintrittsgeld 50 Cent (Stand 2011)

Verborgen unter dem heutigen Rathausareal befinden sich die nach dem
2. Weltkrieg freigelegten Fundamente des Praetoriums - ehemaliger römischer
Statthalterpalast -. Man gewinnt einen grandiosen Einblick von der einstigen
Größe der Colonia. Von dort sind es nur wenige Schritte weiter in die Tiefe,
und man betritt einen der Hauptarme des römischen Abwasserkanalsystems,
das sich einst unter der gesamten Colonia erstreckte. Auf dem nahen Rathausplatz tauchen wir schließlich hinab in die Mikwe, das Ritualbad der mittelalterlichen Kölner Judengemeinde.
Hinweis: Wenn Sie diese Führung privat für Ihre Gruppe buchen möchten, können auch z.B. die Ausgrabungen unter Groß St. Martin, unter St. Severin, das Baptisterium oder das Ubiermonument besucht werden.
zuzüglich Eintrittsgeld: Mikwe 1 Euro; Praetorium: Erwachsene: 3 Euro, Ermäßigt: 2,50 Euro Außerdem haben alle Kölner Kinder bis 18 Jahre, alle Schülerinnen und Schüler inklusive zwei Begleitpersonen je Schulklasse, KölnPass-Inhaberinnen und -Inhaber und Geburtstagskinder mit ihrem Wohnsitz in Köln am Tag ihres Geburtstags freien Eintritt.

Wenn man vom Dom via Hohe Straße und Schildergasse zum Neumarkt strebt, ist man meistens auf der Suche nach den neuesten Modetrends oder auf Schnäppchenjagd. Man kann den Weg auch gelassen zurücklegen, sich bemerkenswerte Architektur aus Vergangenheit und Gegenwart ansehen, sowie Kunstwerke und Spuren der Stadtgeschichte (wieder?-) entdecken.

Kostenlose Schnupperführung: Durch das Hahnentor kamen die französischen Besatzungstruppen 1794 in die Stadt. Durch das Hahnentor brachte man die Toten zur Beerdigung auf den Friedhof Melaten. Den Preussen ist es zu verdanken, dass das Hahnentor erhalten blieb. Heute ist es das Domizil der Ehrengarde der Stadt Köln. Im 110jährigen Bestehen öffnen sich für uns die Türen und wir werden durch die Räumlichkeiten geführt.
Bei telefonischer Anmeldung unter 0221/680 67 13 wird die Uhrzeit bekanntgegeben.
Telefonische Anmeldung erforderlich! 0221/680 67 13

Kostenlose Schnupperführung: Die Ulrepforte verdankt ihren Namen den Ulnern, den Keramikern. Wegen der Brandgefahr der Brennöfen waren sie an die Stadtmauer verbannt worden. Die Kölner kennen die Pforte unter der Bezeichnung „Ühlepooz“. Doch es sind keine Eulen, die im Turm beheimatet sind, vielmehr ist es das Zuhause der Roten Funken. Sie zeigen uns unter anderem das Vorstandszimmer und auch ihr Kasino, in dem jeder Knubbel seine liebevoll gestalteten Stammplätze hat. Bei telefonischer Anmeldung unter Tel. 0221/680 67 13 wird die Uhrzeit bekanntgegeben.
Telefonische Anmeldung erforderlich! 0221/680 67 13

Kostenlose Schnupperführung: Nach der Kriegszerstörung entstanden beim Wiederaufbau der Kölner Kirchen hervorragende Bronzeportale, durch die man oft achtlos hindurch schreitet. Dabei erzählen sie viele Geschichten über Heilige und ihr Wirken, vom Diesseits und vom ersehnten Jenseits, vom Jüngsten Gericht und dem Leben im Paradies. Man begegnet dem brennenden Köln ebenso wie der Heiligen Familie auf der Flucht, den Heiligen Drei Königen auf dem Weg nach Bethlehem oder dem Martyrium der Heiligen Ursula.
Kostenlose Schnupperführung: Der Abschluss eines jeden Hauses ist eine Tür. Meist sind sie recht einfach und schmucklos. Aber es gibt auch andere Türen! Manchmal werden kleine Geschichten erzählt oder es gibt einen Hinweis auf die Berufe, die hinter der Tür ausgeübt werden. Manchmal erfährt man auch erst nach genauerem Hinsehen, dass es sich um das Portal eines Hauses handelt.
Sie haben nichts Passendes gefunden? Wir stellen Ihnen gerne ein Köln-Programm nach Wunsch zusammen. Bitte schreiben Sie uns: fuehrungen(at)koelner-stadtfuehrer.de

